Technologien & Modi
Ein Beatmungsgerät ist nur so gut wie die Atemzüge, die es liefert. Ventisense bietet zehn Beatmungsmodi über das gesamte Unterstützungsspektrum — und da Steuerungssoftware, Sensoren und Elektronik vollständig im eigenen Haus entwickelt werden, können wir genau zeigen, wie sich jeder Modus Atemzug für Atemzug verhält.
Mandatorische Beatmung
Druckkontrollierte Beatmung
Das Gerät gibt jeden Atemzug mit fester Atemfrequenz und Inspirationszeit ab und hält einen eingestellten Inspirationsdruck gegen den PEEP. Da der Druck die geregelte Größe ist, bleibt der Atemwegsspitzendruck vorhersehbar, während das abgegebene Volumen der Lungencompliance und dem Widerstand des Patienten folgt. Es eignet sich für die vollständig kontrollierte Beatmung, bei der die Druckbegrenzung Priorität hat, etwa bei protektiven Strategien bei steifen Lungen.
Modusdetails
Volumenkontrollierte Beatmung
Ein voreingestelltes Atemzugvolumen wird in jedem Zyklus mit fester Frequenz und Inspirationszeit abgegeben und garantiert so die Minutenventilation. Hier ist das Volumen die geregelte Größe, daher steigt und fällt der Inspirationsdruck mit Compliance und Resistance. Es ist der Modus der Wahl, wenn ein präzises, sichergestelltes Volumen wichtiger ist als die Begrenzung des Drucks.
ModusdetailsAssistierte Beatmung
Assistierte druckkontrollierte Beatmung
Druckkontrollierte Atemzüge, die der Patient auslösen kann. Jede erkannte Anstrengung öffnet einen Atemzug beim eingestellten Inspirationsdruck, sodass der Patient die Gesamtfrequenz über die Hintergrundeinstellung anheben kann, während die Inspirationszeit fest bleibt. Es überbrückt vollständige Kontrolle und Spontanatmung für Patienten mit einem gewissen Atemantrieb.
Modusdetails
Assistierte volumenkontrollierte Beatmung
Volumenkontrollierte Atemzüge, die der Patient auslösen kann. Das eingestellte Atemzugvolumen wird bei jedem Atemzug abgegeben, ob mandatorisch oder vom Patienten initiiert, sodass die Minutenventilation gesichert ist, während der Patient die Frequenz bestimmen kann. Die Inspirationszeit bleibt gerätedefiniert.
ModusdetailsSynchronisierte intermittierende mandatorische Beatmung
Synchronisiertes IMV — Druck
Kombiniert mandatorische und spontane Atmung. Innerhalb des Synchronisationsfensters gibt das Gerät einen druckkontrollierten mandatorischen Atemzug im Takt der Patientenanstrengung ab; zwischen den mandatorischen Atemzügen werden spontane Atemzüge druckunterstützt. Diese Kombination verbessert die Patienten-Geräte-Synchronie und unterstützt die schrittweise Entwöhnung.
Modusdetails
Synchronisiertes IMV — Volumen
Die volumenorientierte Form von SIMV: mandatorische Atemzüge geben innerhalb des Triggerfensters ein eingestelltes, auf die Patientenanstrengung synchronisiertes Atemzugvolumen ab, während spontane Atemzüge eine Druckunterstützung erhalten. Es vereint garantiertes Volumen mit aktiver Patienteninteraktion und eignet sich gut für die Entwöhnung.
ModusdetailsSpontan & Unterstützung
Druckunterstützte Beatmung
Ein rein spontaner Modus: Jeder patientengetriggerte Atemzug wird mit einer eingestellten Druckunterstützung verstärkt, und der Atemzug ist flussgesteuert — er endet, wenn der Inspirationsfluss auf einen eingestellten Bruchteil seines Spitzenwerts abfällt. Eine Apnoe-Hintergrundbeatmung greift ein, wenn nicht rechtzeitig ein Atemzug erfolgt. PSV entlastet die Atemarbeit und überlässt dem Patienten die Kontrolle über Frequenz und Timing.
Modusdetails
BiLEVEL
Verwaltet zwei Druckniveaus — einen höheren Inspirationsdruck (IPAP) und einen niedrigeren Exspirationsdruck (EPAP) — und lässt den Patienten bei beiden frei atmen. Spontane Anstrengungen werden unterstützt, ohne mandatorische Atemzüge zu erzwingen, wodurch die Atemwege offen gehalten und die Ventilation über ein breites Bedarfsspektrum komfortabel unterstützt werden.
Modusdetails
Kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck
Wendet einen kontinuierlichen positiven Druck an, während der Patient vollständig selbst atmet, ohne zusätzliche inspiratorische Unterstützung. Der konstante Druck schient die Atemwege offen, verbessert die funktionelle Residualkapazität und stabilisiert die Spontanatmung.
ModusdetailsHigh-Flow-Sauerstofftherapie
Ein flussgesteuerter Modus, der über eine High-Flow-Nasenkanüle (HFNC) einen stabilen, erwärmten und befeuchteten hohen Fluss liefert. Der gleichmäßige Fluss unterstützt die Oxygenierung, wäscht CO₂ aus den oberen Atemwegen aus und hält die Atemwege angenehm befeuchtet — eine Option zwischen konventioneller Sauerstoffgabe und Überdruckunterstützung.
ModusdetailsDie Plattform rund um den Atemzug — entwickelt, um die Therapie sicherer und einfacher zu machen.
Bis zu 100 % FiO₂
Patentierter Sauerstoffpfad mit optimaler Nutzung.
Ultraschall-O₂-Messung
Präziser Sensor mit 10 Jahren Lebensdauer und ohne auszutauschende Zelle.
Automatische Einstellungsänderung
Wechselt bei Alarmbedingungen automatisch die Einstellungen.
Sturz- & Bewegungserkennung
Ein integrierter Beschleunigungssensor sorgt für zusätzliche Sicherheit.