Assistierte Beatmung

VCV-A — Assistierte volumenkontrollierte Beatmung

Volumenkontrollierte Atemzüge, die der Patient auslösen kann. Bei jedem getriggerten oder zeitgesteuerten Atemzug wird ein eingestelltes Atemzugvolumen abgegeben; der Inspirationsdruck variiert mit Compliance und Resistance.

Kurvenformen

VCV-A — assistierte volumenkontrollierte Kurven.
VCV-A — assistierte volumenkontrollierte Kurven.

Physiologische Grundlage

VCV-A verwendet dieselbe Assist-Control-Logik wie PCV-A, aber die geregelte Größe ist das Volumen, nicht der Druck: das eingestellte Atemzugvolumen wird bei jeder Patientenanstrengung präzise abgegeben. Garantiertes Volumen ist ein großer Vorteil, wenn die CO₂-Kontrolle entscheidend ist.

Da sich der Druck mit der Compliance ändert und der feste Gerätefluss möglicherweise nicht dem Patientenbedarf entspricht, ist eine Patienten-Geräte-Asynchronie (insbesondere Flussmangel) häufiger als in Druckmodi.

Einstellbare Parameter 9

PEEP

Endexspiratorischer Druck; für die alveoläre Durchgängigkeit und die Triggerung.

Zielvolumen

Das präzise Atemzugvolumen, das mit jedem Atemzug abgegeben wird.

Frequenz

Mindestens erforderliche Atemfrequenz; der Patient darf sie überschreiten.

Inspirationszeit

Abgabezeit des Atemzugvolumens.

Maximaldruck

Barotraumaschutz bei Compliance-Änderungen.

Minimaldruck

Untere Grenze für eine Warnung bei niedriger Compliance oder Leckage.

Insp.-Trigger

Schwellenwert für die Erkennung der spontanen Anstrengung.

Trigger-Sperre

Zeitraum zur Verhinderung eines frühen erneuten Triggerns.

Seufzer

Atelektasenprophylaxe: ein periodischer tiefer Atemzug.

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