Obstruktive Apnoe
Wenn der Patient aufhört zu atmen, erkennt das Gerät keine Anstrengung mehr, sodass kein spontanes Triggern erfolgt und das Gerät in ein Apnoe-Ereignis eintritt. Ein Abfall des Atemwegsflusses um 90 % über 10 Sekunden wird als mögliche obstruktive Apnoe gewertet, und der zeitgesteuerte Hintergrundzyklus wird aktiviert (Inspirationszeit 1 s, Hintergrundfrequenz 15 Atemzüge/min).
Nach 10 Sekunden werden die zeitgesteuerten Atemzüge mit den vorherigen spontanen Atemzügen verglichen. Ist das momentane Minutenvolumen unter 80 % des Zielwerts gefallen, wird dies als obstruktive Apnoe eingestuft. Das Gerät reagiert, indem es den EPAP alle fünf Sekunden in Schritten von 0,5 mbar anhebt — und so die Atemwege offen schient —, während die Druckunterstützung erhöht wird, um die Ventilation aufrechtzuerhalten.